Eröffnung des BER erfolgreich sabotiert + Pinguine bekennen sich zu „Berlins effektivster Klimaschutzmaßnahme“

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Eröffnung des BER erfolgreich sabotiert + Pinguine bekennen sich zu „Berlins effektivster Klimaschutzmaßnahme“

Berlin, 29. Juni 2019 – Eine Gruppe von Pinguinen namens „Am Boden bleiben“ ist für die verhinderte Eröffnung des Berliner Flughafens verantwortlich. Im Namen des Klimaschutzes sabotieren die Pinguine seit Jahren die Baumaßnahmen am BER, um eine Zunahme des Flugverkehrs zu verhindern. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bekennervideo und -schreiben hervor.

In dem Bekennerschreiben rühmen sich die Pinguine, dass die Verhinderung des BER die effektivste Klimaschutzmaßnahmen der Hauptstadt sei. Sie fordern unter anderem einen kompletten Stopp von Flughafen-Ausbauten und eine drastische Reduktion des Flugverkehrs. Der BER solle in ein Museum des fossilen Kapitalismus umgebaut werden.

Das Bekennervideo zeigt die tierischen Aktivist*innen am Werk: Es ist zu sehen, wie sie Rolltreppenpläne manipulieren oder mit Lötkolben und Zange wichtige Informationsleitungen durchtrennen.

„Nicht die lange Bauzeit des BER ist der Skandal – sondern dass die Politik ihn immer noch eröffnen will!“ kritisiert ein Sprecher der Pinguin-Bande. „Es muss klar sein, dass angesichts der verheerenden Klimakrise kein Cent mehr für fossile Infrastruktur ausgegeben werden darf!“

Sonja Humboldt, Pressesprecherin vom „Am Boden bleiben“ ergänzt: „Flugverkehr ist die am schnellsten wachsende Ursache der Klimakrise. Schon heute ist der Flugverkehr für fast zehn Prozent der deutschen Klimawirkung verantwortlich. Außerdem ist Fliegen eine zutiefst ungerechte Form der Mobilität: 70% der Emissionen, die in Deutschland durch den touristischen Flugverkehr entstehen, werden von einer wohlhabenden Minderheit (ca. 4%) verursacht.” 

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